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04 | 02 | 2012
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Mooney im Jura abgestürzt!

Kleinflugzeug der Marke Mooney im Jura abgestürzt!
Am Sonntagnachmittag, 8. Februar 2009 ist im Solothurner Jura ein mit zwei Personen (ein 50-jähriger Deutscher und seine 44-jährige Ehefrau) besetztes Kleinflugzeug der Marke Mooney in unwegsamem Gelände auf dem Weg von Freiburg im Breisgau nach Sion/VS um 15.35 Uhr abgestürzt.
Die beiden Verunfallten konnten von der Rega geborgen und ins Spital geflogen werden. Absturzursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Um 15.35 Uhr ging auf der Alarmzentrale die Meldung ein, dass ein Kleinflugzeug auf dem Flug zwischen Freiburg im Breisgau und Sion vom Radarschirm verschwunden sei. An Bord befanden sich der Pilot und eine Passagierin. Unverzüglich wurden von der Polizei die ersten Sofortmassnahmen eingeleitet, wobei auch die Natel-Notsuche ausgelöst und die Rega alarmiert wurde. Kurz vor 17 Uhr konnte die abgestürzte Maschine im Solothurner Jura lokalisiert werden. Zwischenzeitlich sind die beiden Insassen von der Rega geborgen worden. Der Pilot war unterkühlt und hatte u.a. eine Hirnerschütterung sowie eine Rissquetschwunde am Kopf. Seine Frau blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Zur Identität der Verunfallten können zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Ursache des Absturzes ist Gegenstand laufender Untersuchungen, welche in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt und dem Büro für Flugunfalluntersuchung (Bfu) geführt werden.

Die Absturzstelle befindet sich auf über 1200 Meter
Der Polizei und weiteren Rettungsdiensten war es am Sonntag wegen meterhohem Schnee und schlechten Sichtverhältnissen nicht möglich, zu Fuss bis zur Maschine – einer einmotorigen «Mooney» – vorzudringen. Die Absturzstelle befindet sich auf über 1200 Meter südlich von Rotlach, westlich einer Krete im Wald.
Am Montagvormittag sind Polizei und weitere Spezialisten mit einem Helikopter zur Absturzstelle geflogen worden, um die Bergung des Wracks vorzubereiten. Dieses wird vor Ort zerkleinert und dann stückweise nach dem «Unterer Solterschwang» geflogen, von wo die Teile mittels Lastwagen weiter transportiert werden.

 
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