| Flugzeug- Unfall in Samedan |
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Bern, 20.02.2009 - Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Anfang Woche gesperrte Piste des Flugplatzes Samedan wieder für den Betrieb freigegeben, nachdem die zu hohen Schneemauern ordnungsgemäss durch Einwohner der umgebenden Gemeinden weggeräumt worden sind. Samaden, 16.02.2009 - Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat nach dem Flugzeug- Unfall in Samedan verfügt, dass der Flugplatz die Schneemauern entlang der Piste abtragen muss. Erst wenn die Höhe der vorhandenen Schneemenge den internationalen Vorgaben entspricht, dürfen in Samedan wieder Flugzeuge landen. Vor kurzem war auf dem Flugplatz Samedan ein landendes Flugzeug von der Piste geraten und in eine Schneemauer geprallt. Das Flugzeug wurde komplett zerstört, zwei Piloten kamen dabei ums Leben und ein Passagier erlitt schwere Verletzungen. Nach ersten Informationen über den Unfallhergang hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) am Wochenende die Situation auf dem Flugplatz Samedan (LSZS) überprüft. Dabei mussten die Inspektoren feststellen, dass die neben der Piste vorhandenen Schneemauern die internationalen Vorgaben nicht einhalten. Anstatt der empfohlenen Höhe von 1 Meter im seitlichen Abstand von zehn Metern waren die Schneewalle acht Meter vom Pistenrand entfernt zwischen 1,5 und 4 Meter hoch. Das BAZL hat deshalb im Interesse der Flugsicherheit vom Flugplatz Samedan verlangt, die Schneemauern so weit abzutragen, dass die internationalen Vorgaben erfüllt sind. Bis dann hat das Amt dem Flugplatz untersagt, die Piste weiter für den Betrieb mit Flugzeugen zu benutzen. Zudem behält sich das BAZL vor, gestützt auf Erkenntnisse aus der noch laufenden Untersuchung durch das Büro für Flugunfalluntersuchungen allenfalls weitere Massnahmen abzuleiten. Überdies wird es in den nächsten Tagen auch die Schneesituation auf anderen betroffenen Flugplätzen in der Schweiz überprüfen. |
